San Gil (13.06.-15.06.)

Aktion Pur! Ob Paragleiding, Rafting, Klettern, … hier ist das Outdooraktiv-Herzstück Kolumbiens!

Der Bus von Bogota nach San Gil war leider komplett voll, so dass ich mich einfach in dem Gang schlafen gelegt habe, nachts um 2 kam ich im Hostel an und morgens um 9 war ich schon auf dem Weg zum Paragleiding war. Eigentlich war schönes Wetter, aber leider zu wenig Wind zum starten und so haben es nur 2 von 7 Leuten in die Luft geschafft. Mir boten sie an, einfach am nächsten Tag noch mal zu kommen, die anderen mussten leider abreisen.

Am nächsten Tag hatten wir auch deutlich besseres Wetter und wir kamen alle schon am Vormittag in die Luft. Auch wenn ich das Gefühl ja gut kenne, war es so unheimlich schön endlich mal wieder zu fliegen! Als ich in der Luft war habe ich richtig gemerkt, wie sehr mir der Fallschirmsport doch fehlt. Nachmittags hatte ich noch genug Zeit, direkt weiter zum Bungee Jumping zu gehen (70m). Der erste Sprung hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich vor hatte noch ein zweites mal wieder zu kommen. Da die Organisation bei einem zweiten Sprung am selben Tag auch noch 50% Rabatt anbot, stand ich nur 20 Minuten später schon wieder oben…=) Ich hatte ja nie gedacht, dass der Springer selber richtige Fehler machen kann, aber dafür springt man ja über einem Fluss. Je nach dem wie man abspringt verändert sich die Zugbelastung und entsprechend die Dehnung auf das Seil. Also wenn man schön weit nach vorne springt ist alles super. Nach mir ist jemand senkrecht nach unten gesprungen, bzw. eigentlich ist er gar nicht abgesprungen, sondern mit den Füßen voran gefallen. Bei der senkrechten Belastung auf das Seil, war die last dann so groß, dass er mit Kopf und Schultern ins Wasser eingetaucht ist. Der Gute war danach ein bisschen geschockt. Leider war ich nicht mehr dabei, sondern habe später nur die Videos gesehen.

San Gil hat eigentlich super viel zu bieten. Und ich wäre gerne eine ganze Woche da geblieben, aber als der Wetterbericht dann aber sagte, dass es die nächsten Tage durchgängig regnen, sollte viel mir die Entscheidung echt schwer, was ich denn an meinem dritten und letzten Tag in San Gil noch machen wollte. Letzt endlich entschied ich mich fürs Rafting, wo es egal gewesen wäre wie viel es regnet. Die letzten Tage hatte das Rafting class 5 nicht stattgefunden, weil der Wasserstand des Río Suarez zu hoch und es damit zu gefährlich war. Heute war der erste Tag, an dem es wieder stattfinden sollte. Der Guide war mega super, hat richtig gute Kommandos gegeben und war einfach gut drauf, weil er sich so sehr über den hohen Wasserstand freute. Und die Gruppe in unserem Boot hat gut reagiert und zusammengearbeitet. In der letzten und heftigsten Stromschnelle hatten wir wirklich Mühe nicht zu kentern. Das zweite Boot hinter uns hat es leider nicht geschafft. Wir haben zwei der Leute einsammeln können. Außerdem hatten wir einen Kajakfahrer dabei, der die restlichen 4 Leute des anderen Bootes gerettet und zum Ufer gebracht hat. Der andere Guide hat es irgendwie alleine geschafft das Boot umzudrehen und zu sichern. Ich habe zwischendurch nur kurz gesehen, dass er auf dem verkehrt herum liegenden Boot stand, was bei den Stromschnellen schon heikel aussah und 3 Minuten später saß er im umgedrehten Boot und versuchte sein zweites Paddel zu angeln um das Boot zum Ufer bringen zu können. Da er am gegenüberliegenden Ufer war und der Kajakfahrer ihm nicht helfen konnte, musste er das Boot dann alleine zu uns rüber fahren, wofür er ziemlich ackern musste. Mit 6-8 Leuten wäre das kein Problem, aber alleine ist das schon ziemlich anstrengend.

Viele Leute waren nach der Aktion ziemlich ausgepowert und brauchten eine Pause am Ufer. Ansonsten haben es alle gut Überstanden und die Verluste beschränkten sich auf zwei verlorene Paddel, einen verlorenen Schuh, teilweise gerissene Klamotten und ein paar Schrammen. Die Guides waren immer noch gut drauf und so fuhren wir die letzten 500 Meter zu einem schon fertig aufgebauten Buffet.

Das war es dann auch leider schon wieder in San Gil und ich setzte mich nach der Tour für 15 Stunden in den Bus nach Norden.

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