Miami (16.05.-20.05)

Erholung pur und super tolle Menschen in Miami!

Miami war super schön! Das Hostel hatte ein richtiges Schwimmbecken und draußen einen überdachten Kochbereich. Das schwimmen mit den Übungen hat auch meinem Rücken sehr gut getan. Ich hatte durch den PCT eine Nervenwurzelreizung, die dann in Miami erstaunlich viel besser wurde. Außerdem waren dort super viele coole Leute und eigentlich ging schon ein halber Tag dafür drauf nur mit denen zusammen zu sitzen und zu quatschen. Abends wurde auch oft zusammen gekocht. Zufälliger weise wohnten gerade 2 Köche im Hostel, die unheimlich gerne kochten.

Nur meine Zimmernachbarin war sehr komisch. Als ich den Raum betrat legte sie sich schnell etwas über die Augen, damit ich sie nicht ansprach. Das einzige was ich über sie wusste, war dass sie schlimme Darmprobleme hatte und permanent laut pfurzte. Daher nannten wir sie die „fart Lady“. Ich versuchte zweimal ihr guten morgen und guten Tag zu sagen, was sie einfach ignorierte und wenn sie mir auf dem Flur entgegenkam, kniff sie die Augen zusammen und hielt sich die Ohren zu, wie ein kleines Kind. Naja, ich verbrachte eh nicht viel Zeit im Zimmer und daher war es einfach lustig, ihr Verhalten zu beobachten.

Das Hostel war nur drei Minuten vom South Miami Beach entfernt. Dieser war einfach mal mehrere Kilometer lang und am meinem ersten Tag, spazierte ich mit jemandem aus dem Hostel bis zum südlichsten Ende. Es war ein sehr entspannter Tag. Ansonsten verbrachte ich viel Zeit einfach im Internet und habe endlich auch herausgefunden, wie ich Bilder in meinen Blog hochlade. Nur die Zeit zu finden, sie alle an die richtige stelle zu sortieren habe ich noch nicht geschafft. Am zweiten Tag versuchten wir zu dritt ein bisschen was von der Stadt zu sehen. Allerdings kamen wir nicht so weit, weil wir in einem heftigen Regen landeten. Am dritten Tag startete ich einen erneuten versuch und stellte fest, dass das Holochaust Mahnmal in Miami besser ist als alles, was ich jemals in Deutschland gesehen habe. Ich habe mich selbst erschrocken, wie dolle ich körperlich reagierte. Z.B. war ein in den Flammen verbrennendes Baby dargestellt. Ich konnte nicht lange hinsehen, weil mir wirklich schlecht geworden ist. Oder was eigentlich auch ganz einfach klingt, waren Tafeln mit den Namen der Verbrannten Familien. Es waren sehr viele Namen auf so einer Tafel und insgesamt 128 Tafeln. Dadurch hat man wirklich mal das Gefühl bekommen die Ausmaße erfassen zu können. Ich hätte mir die Namen jedenfalls nicht durchlesen können, so sehr hat mich das bedrückt.

Ansonsten gab es in Miami noch ein vergoldetes Mammutskelett, und drei Galerien, die ich mir anschaute. Dabei merkte ich auch wie unheimlich schön ich es finde, einfach nur gute Bilder anzuschauen. Und ging nach den Galerien wieder aufgemuntert glücklich zum Hostel zurück. Das Mahnmal schwirrte noch die nächsten Tage durch meinen Kopf und ich habe noch viel darüber nachgedacht, warum so etwas nicht in Deutschland steht.

Meinen letzten Tag in Miami habe ich dann einfach nur noch genossen, bis ich zum Flughafen musste. In Miami haben mich eigentlich mehr die Leute beeindruckt, die ich dort kennen gelernt habe. Z.B. habe ich sehr lange und viel mit Jordan geredet. Der ist schon 60 sieht aber noch aus wie ende 30(!) und spricht 12 Sprachen. Der saß dann auch gerne mal mit seinem Mathebuch in der Lobby und hat Übungen gemacht. Crazy…

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